Gesamtaussage zum Geschäftsjahr

DEUTZ konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr bestehende und neue Kunden von seinem umfassenden Produktportfolio überzeugen. DEUTZ-Dieselmotoren mit Partikelfilter erfüllen bereits heute die für 2019 beschlossenen Grenzwerte der Emissionsstufe EU Stufe V. Im Rahmen der weiteren Arrondierung unseres Produktportfolios haben wir auf der Bauma 2016 Neuentwicklungen wie die TCD-2.2-Diesel- und -Gasmotoren, den bewährten TCD 2.9 als Gasvariante sowie den TCD 5.0 präsentiert. Darüber hinaus planen wir in einer Kooperation mit Liebherr, unsere Produktpalette im oberen Leistungsbereich um vier neue Dieselmotoren zu erweitern. So bieten wir unseren Kunden stets frühzeitig die Lösungen von morgen an.

Insgesamt ist die Geschäftsentwicklung im Berichtsjahr im Rahmen unserer Erwartungen verlaufen. In einem weiterhin schwierigen Marktumfeld und trotz einer anhaltenden Investitionszurückhaltung unserer Kunden konnten wir unsere Prognosen für Umsatz und Ergebnis erfüllen bzw. übertreffen: Obwohl der Absatz um 3,8 % rückläufig war, ist der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 1,0 % auf 1.260,2 Mio. € gestiegen. Im Geschäftsbericht 2015 waren wir von einem stagnierenden bzw. allenfalls leicht wachsenden Umsatz ausgegangen. Der Auftragseingang lag mit 1.261,4 Mio. € um 2,9 % über dem Vorjahreswert. Erfreulich ist, dass wir die Profitabilität trotz eines nur moderat gestiegenen Geschäftsvolumens deutlich verbessern konnten. Das operative Ergebnis (EBIT) hat sich von 4,9 Mio. € im Vorjahr auf 23,4 Mio. € im Geschäftsjahr 2016 erhöht. Die EBIT-Marge belief sich auf 1,9 %, nach 0,4 % im Vorjahr. Wir hatten zuvor einen moderaten Anstieg der EBIT-Marge prognostiziert. Das Konzernergebnis ist von 3,5 Mio. € auf 16,0 Mio. € gestiegen. Dies führte zu einem deutlich verbesserten Ergebnis je Aktie in Höhe von 0,14 € (2015: 0,04 €). Der Free Cashflow hat sich von 35,0 Mio. € auf 4,7 Mio. € vermindert, im Wesentlichen bedingt durch einen deutlichen Anstieg des Working Capitals. Operativ haben wir unsere Maßnahmen im Rahmen der Standortkonsolidierung in Deutschland und der Konsolidierung unseres Engagements in China planmäßig durchgeführt und größtenteils abgeschlossen. Bereits im Berichtsjahr konnten wir von den ersten positiven Effekten aus der Standortoptimierung profitieren. Unser Fokus liegt auch künftig darauf, die Effizienz und Flexibilität zu erhöhen und die Break-even-Schwelle weiter abzusenken. Auf dieser Basis werden wir von einem wieder anziehenden Marktumfeld deutlich profitieren können.