Sicherheitsmanagement

Stetige Maßnahmen im Arbeits- und Gesundheitsschutz haben in den letzten Jahren zu einer Reduzierung der Unfallhäufigkeit geführt.

Die aktuelle Ermittlung der Kennzahlen ergibt jedoch einen Anstieg der »Unfallhäufigkeit« 1) und der »Tausendmannquote« 2), trotz der Gestaltung von sicheren Arbeitsplätzen und der Verbesserung der Arbeitsschutzorganisation. Die Unfallhäufigkeit, die die Anzahl der meldepflichtigen Arbeitsunfälle in Relation zu den Arbeitsstunden setzt, beträgt für 2016 20,9 (2015: 12,9) und liegt damit deutlich über dem Niveau des Beurteilungszeitraums 2015. Die Tausendmannquote stieg analog auf den Wert 27,9 (2015: 17,7). Die Ermittlungen, die im Rahmen der Unfalluntersuchungen durchgeführt wurden, ergaben keine erkennbare Systematik der Unfälle, so dass nach der Überprüfung der Gefährdungsbeurteilungen vornehmlich anlassbezogene Einzelunterweisungen durchgeführt wurden.

Die Sicherheitsorganisation der DEUTZ AG wurde beispielsweise durch die abteilungsübergreifende Ausbildung von Brandschutzhelfern verbessert. Diese Ausbildung, die einen theoretischen und praktischen Teil beinhaltet, wurde von der Werkfeuerwehr ausgeführt.

1) Unfallhäufigkeit: Anzahl der Unfälle je 1 Mio. Arbeitsstunden gem. Definition der Berufsgenossenschaft.
2) Tausendmannquote: Anzahl der meldepflichtigen Arbeitsunfälle pro 1.000 Mitarbeiter.