Auswirkung des wirtschaflichen Umfelds auf die Geschäftsentwicklung

Unsicherheiten belasten Investitionsverhalten

Insgesamt war das wirtschaftliche Umfeld 2016 von vielen Risiken und Unsicherheiten geprägt, die sich auch auf das laufende Geschäftsjahr auswirken. Dies führt zu einem tendenziell abwartenden Investitionsverhalten. Hinzu kommt, dass sich die Preise für Öl, Rohstoffe und landwirtschaftliche Güter auch 2016 auf einem sehr niedrigen Niveau bewegt haben, wenngleich sie im Jahresverlauf gestiegen sind. Höhere Preise wären jedoch für Investitionen in den entsprechenden Bereichen förderlich – so auch für das Geschäft von DEUTZ.

Während die Weltwirtschaft im Geschäftsjahr 2016 um 3,1 % gewachsen ist, hat der Umsatz bei DEUTZ um 1,0 % zugelegt. Die Wirtschaft im Euro-Raum ist im Berichtsjahr um 1,7 % gewachsen. Die wesentlichen Abnehmerbranchen von DEUTZ in Europa entwickelten sich in diesem Umfeld sehr unterschiedlich. Während die Nachfrage nach Baumaschinen anstieg, war die Landtechnikbranche rückläufig. Trotzdem konnte DEUTZ den Motorenabsatz bei Landtechnikanwendungen steigern, da im Vorjahr eine sehr geringe Nachfrage aufgrund des Abbaus von Lagerbeständen bei Kunden zu verzeichnen war. Im Hinblick auf einen Emissionsstufenwechsel wurden Motoren bereits im Jahr 2014 in signifikantem Umfang erworben. Der Umsatz von DEUTZ in dem größten Markt EMEA (Europa, Mittlerer Osten und Afrika) ist 2016 um 3,3 % gestiegen.

Das Wirtschaftswachstum in den USA hat sich im Berichtsjahr auf 1,6 % (2015: 2,6 %) abgeschwächt. Der Umsatz von DEUTZ in Nordamerika ist um 13,0 % zurückgegangen. Dies ist insbesondere durch sinkende Absatzzahlen bei Baumaschinen in Nordamerika sowie die Investitionszurückhaltung von Vermietgesellschaften bedingt.

Unser wichtiger Auslandsmarkt China hat mit einem Wirtschaftswachstum von 6,7 % (2015: 6,9 %) erneut an Dynamik verloren. Die Märkte für Baumaschinen sowie leichte und mittelschwere Lastkraftwagen konnten sich nach deutlichen Rückgängen in den Vorjahren jedoch stabilisieren. Der Umsatz von DEUTZ ist in der Region Asien/Pazifik um 15,9 % gestiegen, da sich neue Kundenprojekte positiv auswirkten.