Beschaffung

Das Geschäftsjahr 2016 war von einer generellen Erholung an den Rohstoffmärkten geprägt. Zentrale Einkaufsthemen wie Kostenreduzierung, Versorgungssicherung, Qualitätsoptimierung sowie die Umsetzung der eingebetteten Materialgruppenstrategien konnten erfolgreich durchgeführt werden.

Rohstoffpreise ziehen an

Nachdem sich die Primärmärkte 2015 noch verbilligt hatten, hat sich dieser Effekt im Geschäftsjahr 2016 gedreht. Insgesamt lagen alle Jahresdurchschnittswerte leicht oberhalb der prognostizierten Bandbreiten. Rohstoffpreise haben bei DEUTZ jedoch nur einen begrenzten Einfluss auf die Beschaffungspreise von Zulieferteilen, da die Wertschöpfung von sehr hoher Bedeutung ist.

Kostenreduzierungen umgesetzt

Bei den Materialgruppen haben wir uns im vergangenen Jahr vor allem auf die Themen Abgasnachbehandlung, Abgasrückführung und Filtration konzentriert und hier Kostenreduzierungen im Gesamtsystem erzielen können. Wir sehen weiterhin Einsparpotenziale durch den Ausbau des Bezugs aus Schwellenländern. Dies gilt vor allem für China aufgrund des kompetitiven Umfelds, zumal sich Qualitätsstandards in der Zulieferindustrie dort weiterhin verbessern. Gemeinsam mit unserem Joint Venture Deutz (Dalian) Engine Co., Ltd. (China) haben wir eine Einkaufskooperation abgeschlossen, in der die Beschaffungspotenziale im chinesischen Markt abgestimmt werden.

Lieferkette und -performance

Es ist uns gelungen, die Lieferperformance in der Lieferkette weiter zu optimieren; sie hat sich im Trend erneut verbessert.